Koliken im Doppelpack – die ersten Monate mit Zwillingen

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Gesundheit im Doppelpack - Foto (c) diowcnx / pixabay.com
Gesundheit im Doppelpack - Foto (c) diowcnx / pixabay.com
Ja, wir schaffen das - Koliken im Doppelpack - Foto (c) diowcnx / pixabay.com
Ja, wir schaffen das – Koliken im Doppelpack – Foto (c) diowcnx / pixabay.com

Am vergangenen Wochenende zupfte ich mir den Magazinteil unserer Lokalzeitung heraus, weil es dort in der Titelgeschichte um das Thema „Milch“ gehen sollte. Nicht wegen des Vergleichs, ob man statt Kuh- lieber Hafer oder Reismilch trinken sollte, sondern wie es mit der allgemeinen Verträglichkeit von Kuhmilch aussieht, wie es in anderen Gegenden der Welt ist und ob Milch wirklich so „wichtig“ ist, wie man immer meint.

Interessant war beispielsweise die Aussage, dass bei uns Milch gerade in den 1950er Jahren so richtig in Mode war und der Werbespruch „Milch macht müde Männer munter“ aufkam. Sie solle gut für den Knochenbau sein. In asiatischen Ländern hingegen wird kaum Milch getrunken. Auffällig ist, dass dort weitaus weniger Menschen unter Knochenbrüchen leiden als hierzulande.

Fliegergriff

Sie sorgt für viel Aufregung im Darm. Bei der Geschichte musste ich an die ersten Monate unserer Zwillinge denken. Denn da war auch Aufregung im Darm angesagt: Koliken. Es sind krampfartige Schmerzen im Verdauungstrakt. Mal mehr, mal weniger stark traten sie auf, machten die Nächte kürzer und waren für die kleinen Jungs nicht wirklich angenehm. Wir informierten uns und waren bei der Kinderärztin. Wir besorgten spezielle Sauger, die Luftbläschen beim Saugen unterdrücken sollten. Das, was aber wirklich half, war nicht nur Körpernähe, damit sich die Kleinen schnell beruhigten, sondern der „Fliegergriff“. Bäuchlings auf den Unterarm gelegt, leichtes Schaukeln oder sanfte Massage am Rücken. Wir konnten augenblicklich feststellen, wie sich der „Knoten“ löste.

Umgangssprachlich werden sie auch gerne als Drei-Monats-Koliken bezeichnet. Anscheinend gehen die Meinungen auseinander, ob eher Jungen als Mädchen von den Krämpfen heimgesucht werden. Eine Möglichkeit sei die noch etwas „unvorbereiteteren“ Jungs. Wie dem auch sei, sorgte der obige Griff und die sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn schnell für Linderung. Und sie schliefen dann genauso schnell wieder auf uns ein, wie sie aufgewacht waren.

Nicht ganz auf den Tag genau, aber ca. ein Vierteljahr später waren die Koliken vorbei und sie konnte ihre Folgemilch genießen. Mehr zu den verschiedenen Produkten bei aptamil.

Weniger Milch?

Der Spruch „Milch ist gut für die Knochen“ kam mir auch schon mal über die Lippen, als es um Frühstücksflocken bei uns ging. Ich selbst trinke mittlerweile weniger Milch, da ich sie zu bestimmten Tageszeiten nicht so gut vertrage.

Hattet ihr auch mit Koliken zu kämpfen? Was hat bei euch geholfen? Ich freue mich über einen Kommentar in das Feld unter diesem Beitrag.

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Der Artikel entstand in Kooperation mit aptamil;
er hat keinen Einfluss auf meine Meinung.
I partnered with the brand to write this article but every word is mine

Foto: diowcnx / pixabay.com

4 KOMMENTARE

  1. Ja, mit den Koliken hatten wir auch zu kämpfen. Aber nur bei Töchterchen. Söhnchen schlief schon tief und fest, und Töchterchen schrie stundenlang. Immer nur abends. Fliegergriff half nur bedingt. Wir, bzw. meist meine Frau (bei Papa gab’s oft Gebrüll), mussten dazu auch umherlaufen. Stehen oder gar hinsetzen war nicht erlaubt. Der Verbrauch an Bäuchleinöl, Lavendelöl, Wärmekissen, usw. war hoch. Sogar zu homöpatischen Kümmelzäpfchen lies ich mich überreden. Alleine die Zäpfchen führten ja oft dazu, dass die Darmwinde entweichen konnten.

    Zum Glück ist die Zeit vorbei. Nur schläft Töchterchen immer noch schlechter ein als Söhnchen.

  2. Uuuh ja, kennen wir. Unsere Tochter hat ab dem 2. Tag bis sie 4,5 Monate alt war täglich ca. 8 Stunden geschrien. Ab 18h bis Mitternacht, 1h ohne Pause.
    Nichts hat geholfen. Es war eine harte Zeit.

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