Mit Zwillingen ins Schwimmbad – das perfekte Abkühlen und Picknick

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Beste Abkühlung - Foto: Tommy Windecker / photocase.com
Beste Abkühlung – Foto: Tommy Windecker / photocase.com

Das hätte man vor zwei Wochen gar nicht megr geglaubt, dass einen der Sommer doch noch einholt. Und jetzt ist er da. In ganz Deutschland, vielleicht etwas kühler an den Küsten und stickig und heiß in manch anderen Regionen, so dass man sich jede Minute nach Abkühlung sehnt. Unsere Zwillinge lieben nichts mehr als das kühlende Nass. Das war schon zu Beginn im Planschbecken so und im Freibad ist das nicht anders. Ganz im Gegenteil. Die letzten warmen Tage war es noch einigermaßen im Garten und unter dem Rasensprenger auszuhalten, doch damit ist es jetzt vorbei. Doch bevor es losgeht, ist auch hier ein wenig Logistik nötig:

Grundsätzlich ist es fast wie ein Kurzurlaub. Wie beim Fliegen mit Zwillingen muss man vorher überlegen, was man alles braucht und wie man es zum Freibad bekommt. In umserem Schwimmbad im Stadtpark kann man eine Eintrittskarte lösen, die den ganzen Tag gilt. Möchte man ins Bad hinein, steckt man die Karte in ein Lesegerät. Dieses schluckt die Karte. Weg ist sie. Wenn du jetzt im Bad merkst, dass du die wichtigen Windeln, Schnuller, Spielzeug oder das Lieblingskuscheltier vergessen hast, musst du dich ein wenig umständlich mit dem Kassenmenschen auseinandersetzen, wenn die Kasse denn besetzt ist. Ist die Stimmung gut, bekommst du eine Karte, damit du nach der Tour nach Hause wieder ins Freibad kommst. Findest du niemanden, musst du noch einmal lösen. Wir sprechen da aus Erfahrung. Daher lieber einmal doppelt gucken, ob man alles, wirklich alles dabei hat. Auch hier gilt, lieber zu viel als zu wenig.

Was unbedingt mit ins Freibad muss

Wir haben so den einen oder anderen Gegenstand, der für uns und unsere Zwillinge unbedingt mit ins Freibad muss. Mittlerweile sind wir den Windeln und dem überfüllten Mülleimerproblem entkommen. Es ist nicht wirklich feierlich bei so hohen Temperaturen neben einem vollen Windelbeutel zu liegen, nur weil die Mülleimer nicht geleert werden oder nichts zur Verfügung steht. In dieser Beziehung machen wir da wirklich drei Kreuze. Oder fünf?

Ohne eine gute Picknickdecke gehen wir nicht aus dem Haus. Und was muss noch mit?

Bei Babys und Kleinkindern erweitert sich die Liste problemlos um Windeln, Müllbeutel, Schnuller, Feuchttücher, Wechselkleidung, … – da kommt dann schnell ein ganzer Hausrat zusammen. Auch wenn der Weg zum Freibad vielleicht nicht der längste ist, sollte man sich überlegen, ob man nicht die Zwillingskarre nimmt. Sind die Kinder noch zu klein, um selbst zu laufen, gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit, sie zum Bad zu bekommen. Sind sie schon größer und können eine gewisse Strecke alleine laufen, kannst du den Kinderwagen bequem als Lasttier nutzen.

 

Worauf du im Freibad mit Zwillingen achten solltest

Wir Zwillingseltern kennen das. Sind die Kinder klein und erobern mit ihren Füßchen die Umwelt, legen wir uns schnell einen “schielenden Blick” zu. Achte mal darauf. Du erkennst uns Zwillingseltern ein wenig am hektischen Hin- und Hergucken. Wo ist nochmal der Nachwuchs? Ja, da  – und der zweite? Ähm…  Aber sei beruhigt, das legt sich mit der Zeit und es weicht einer entspannten Gelassenheit. Schließlich haben wir Eltern von Zwillingen einen Zwillingsvorteil, einen Bonus. Wenn alles klappt, spielen sie miteinander in den Pausen und gemeinsam macht es im Wasser dann noch viel mehr Spaß.

Schau dir die Infos zum Freibad vorher genau an. Die meisten Freibäder sind im Internet vertreten oder man sucht in einem Schwimmbadverzeichnis nach dem passenden Angebot. Es sollte auf alle Fälle nicht nur Infos zu den Öffnungszeiten enthalten, sondern möglichst auch aktuelle Fotos und Informationen zu Einrichtungen, wie Toiletten, Kinder- & Babybereich. Ein Freibad mit Babys und Kleinkindern, wo man nur in der prallen Sonne sitzt und keine altergerechte Umgebung vorfindt, kann einem den Spaß am Vergnügen ganz schnell nehmen.

Bei unserem Freibad haben wir Glück. Neben der  50m-Bahn gibt es einen schön angelegten Kleinkindbereich mit riesigem Sonnensegel. Kinder bis 8 Jahre sind dort willkommen und vergnügen sich in zwei miteinander verbundenen Becken. Spielgeräte, Volleyballfeld für die Großen, eine ausreichend große Liegefläche mit schattenspendenen Bäumen sorgen für Abwechslung und Erholung. Zusätzlich gibt es dann noch ein sanft abfallendes “Spaßbecken”. Rutsche, Strömungskanal sind zwar erst was für die größeren Kinder, die auch schwimmen können, aber gerade der flache Wasserbereich zu Beginn macht es Schwimmanfängern leicht.

Denk an kurze Wege. Suche dir bei diesen Temperaturen einen Schattenplatz, der nicht zu weit von den Toiletten weg ist – aber weit genug weg, dass die grünen Fliegen nicht sofort deine Picknickdecke in Beschlag nehmen. Auch wenn ein Picknick mit Obst, Getränken und Leckereien zum Schwimmbadbesuch dazugehört, frage vorher nach, ob ein Picknick erlaubt ist. Manche Schwimmbäder erlauben das nicht, denn sie wollen ihre Zusatzeinkünfte durch den Kiosk erzielen. Aber mal zugegeben – nirgends schmeckt ein Eis oder die Pommes wie im Freibad.

Die perfekte Uhrzeit fürs Freibad

Gerade mit Kindern sollte man die Mittagshitze meiden. Da es nachmittags an diesen Tagen unheimlich voll wird und man überhaupt keinen Platz zwischen all den Menschen findet – nicht nur auf der Wiese – und zudem das Wasser von Stunde zu Stunde mehr nach öliger Lake aussieht, ist die beste Zeit der (frühe) Vormittag. An einem Samstag machen viele Familien noch ihren Wochenendeinkauf. Antizyklisch einkaufen 😉 und früh ins kühle nass. Wie macht ihr das? Wann geht ihr?

Sicherheit beim Schwimmen

Es ist selbstverständlich, aber lasse deine Schwimmanfänger nicht aus den Augen. Auch wenn sie schnell sind und wuselig, suche dir einen bequemen Platz, von wo aus du das Kinderbecken bequem im Auge hast. Und erkenne die Zeichen, denn Kinder ertrinken leise – gilt nicht nur fürs Freibad.


 

Denke an Schwimmgürtel und andere Schwimmhilfen.

 

Was gehört für dich zu einem perfekten Freibad-Tag dazu? Was muss mit, was darf zuhause bleiben? Ich freue mich über einen Kommentar im entsprechenden Feld unter diesem Beitrag.

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Foto: Tommy Windecker / photocase.com

 

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