Die Zahnlücke, die Zahnfee und das Zähneputzen im Doppelpack

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Von Rot nach Weiß - immer im Kreis - Foto: AlexaMurillo / pixabay.com
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Von Rot nach Weiß - immer im Kreis - Foto: AlexaMurillo / pixabay.com
Von Rot nach Weiß – immer im Kreis – Foto: AlexaMurillo / pixabay.com

Zähne und Zahnlücken sind ein großes Thema. Wenn ich so durch die Twitter-Timeline meines Accounts gleite, stoße ich hier und da immer auf den einen oder anden Zahn-Tweet. Rs ist mit dem Ausfallen der Milchzähne mehr als ein Wunsch nach der Zahnfee und einem Geschenk verbunden. Irgendwann kommen die “richtigen” Zähne, man ist dann ein “richtiges” Schulkind und ich habe doppelt so viele Wackelzähne wie du. Ätschibätschi. Das ist der ganz normale Zahn-Wahnsinn im Doppelpack.

Als die ersten Zähne zu wackeln begannen, suchten wir in der Bücherei ein passendes Buch. Zuhause vorgelesen, merkten wir, dass mit dem Ausfallen auch gleich die Zahnfee Einzug bei uns halten sollte. Damit verbunden ein kleines Geschenk. Im Doppelpack. Papa mit Hut beschreibt es sehr schön, und ich musste an den Besuch der Fee bei uns denken. Es war ein logistisches Problem, den gemalten Wunschzettel unter dem Kissen des schlafenden Kindes hervorzuziehen. Wer aber Kinder hat, weiß, dass selbst sie irgendwann in einer Tiefschlafphase sind. Man kann sie dann grundsätzlich umbetten, aufrichten, ohne dass sie es merken. Dann ist der Moment gekommen, den Zettel zu entfernen und ein kleines Geschenk zu platzieren. Am besten natürlich nicht unter dem Kissen, das ist klar ;-).

Kampf umd die Zahnbürste und das Nachputzen

So sind wir jetzt an dem Punkt angelangt, wo das tägliche Ritual des Zähneputzens mal mehr und mal weniger freudig aufgenommen wird. Auch das Nachputzen durch uns Eltern wird natürlich als Erstklässler im Doppelpack nicht so gern mehr gesehen. Dabei hatte die Zahnärztin kürzlich noch einmal erzählt, dass die Eltern so lange nachputzen sollten, bis das Kind die Schreibschrift beherrscht – also feinmotorisch in der Lage ist, überall gut hinzukommen und die Bewegungen flüssig zu machen. Oha. Das kann dann noch gut werden.

Um der Zahnbürste auszuweichen wird der Nachwuchs natürlich erfindungsreicher. Es wird abends ab und an ein Schokopudding gegessen. Dass ein sofortiges Zähneputzen danach nicht gut ist, wissen sie. Es wird darauf spekuliert, wir könnten das in unserem Alter mittlerweile vergessen 😉 – nein, so schlimm ist es nicht. Auch die Motivation, in Rücksprache mit der Zahnärztin, auch mal eine elektrische Kinderzahnbürste zu nehmen, ist nur von kurzer Dauer. Es ist schließlich viel interessanter zu sehen, wie sich die ohnehin schlechtschmeckende Zahnpasta außerhalb des Mundes durch den kleinen Motor im Bad verteilt. Sehr schön. Und wie hübsch der Spiegel danach aussieht. Einfach prächtig.

Von künstlich nach Erdbeer/Himbeer und sonstigem Quark schmeckender Zahnpasta halten wir nichts. Diese mag kurzfristig mal der Hit sein, aber mittelfristig führt das auch nicht zu einem Erfolg. So geht es jetzt mit Zahnlücken im Doppelpack weiter, auch wenn die Zahnfee nicht mehr kommt. Bei dem derzeitigen Poststreik kämen die Geschenke ohnehin nicht mehr pünktlich. Kann man also sein lassen, oder?

Habt ihr auch den K(r)ampf mit dem Zähneputzen? Her mit euren Erlebnissen. Unsere Zahnfee würde sich sehr darüber freuen.

 

Foto: AlexaMurillo / pixabay.com

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