Der K(r)ampf mit dem Zähneputzen – wie man Kinder unterstützt

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Von Rot nach Weiß - immer im Kreis - Foto: AlexaMurillo / pixabay.com
Von Rot nach Weiß - immer im Kreis - Foto: AlexaMurillo / pixabay.com
Von Rot nach Weiß - immer im Kreis - Foto: AlexaMurillo / pixabay.com
Von Rot nach Weiß – immer im Kreis – Foto: AlexaMurillo / pixabay.com

Da ist er wieder, der alltägliche Wahnsinn vor dem Spiegel im Bad. Das morgendliche und abendliche ausgiebige Zähneputzen, über das ich hier im Blog bereits geschrieben hatte. Ein paar Monate sind ins Land gegangen, die erste Probe in der Grundschule über das richtige Zähneputzen wurde bereits geschrieben – drei Seiten Fragen dazu in der ersten Klasse der Grundschule. Ich wusste nicht, dass unsere Zwilline später Zahnmedizin studieren wollen. Wir werden sehen. Doch immer wieder wird die Zahncreme eher gegessen, als auf den Zähnen verteilt. Doch mit den richtigen Zähnen soll es jetzt anders werden.

Das Thema “Zahnfee” tauchte aus dem Nichts auf, als die ersten Milchzähne zu wackeln begannen. Das konnten wir immerhin umbiegen. Man stelle sich vor, jeden ausfallenden Milchzahn mit einem kleinen Geschenk zu “belohnen” – und das auch noch im Doppelpack. Wow. Nein. Geht auch so. Nach Rücksprache mit der Zahnärztin probierten wir auch eine elektriche Zahnbürste für Kinder aus. Mit mehr oder weniger großem Erfolg. Während ZWS1 weiterhin auf die elektrische Methode setzt, wollte ZWS2 dann doch lieber zur Handzahnbürste zurückkehren.

Die Zahnpasta ist das Problem

Aber der eigentliche Haken an der ganzen Geschichte ist die Zahnpasta. Während die Mixtur für die Milchzähne noch “lecker” nach Erdbeere oder sonstigen Früchte schmeckte, hat sich die Junior-Zahnpasta mit Menthol weiter unserer Erwachsenenpasta angenähert. Die kommt derzeit bei unseren Jungs nur bedingt an. Da ab und an auch die Zahncreme probiert wird, es wird gekaut und geschluckt, ist das natürlich alles andere als lecker.

Heute empfahl mir die Apothekerin meines Vertrauens eine mentholfreie, homöopathische Zahncreme. Ich bin sehr gespannt, wie die ankommt. In der Zwischenzeit kann ich das Bad dann von den ganzen Tuben befreien, die da herumschwirren. Das geht ja auf keine Kuhhaut mehr. Und ob solche Bluetooth-Zahnbürste das Richtige ist, schien mir in meinem anderen Blog schon schleierhaft. Würde mich mal interessieren, wie sich das bisher durchgesetzt hat.

Welche Zahnpasta benutzt ihr – wie erhaltet ihr den Spaß beim Zähneputzen aufrecht? Ich freue mich über die Einschätzung im Kommentarfeld unter dem Beitrag.

 

Foto: AlexaMurillo / pixabay.com

6 KOMMENTARE

  1. Uah, ich hoffe doch sehr, dass es keine homöopathische Zahncreme ist, sondern der neuste Werbebullshit in den Drogeriemärkten: eine homöopathieverträgliche. Angeblich stören manche Zahnpasten die Zuckerkügelchen. Jaja. Wer’s glaubt.

    Das Verschlucken oder Essen von Zahnpasta ist meines Wissens nicht schlimm, wichtig ist das Zähne putzen an sich. Haupteffekt der (meisten) Zahnpastas ist die Flouridversorgung. Der zusätzliche Reinigungseffekt ist dagegen eher vernachlässigbar, sofern keine abrasive Zahnpasta benutzt wird. Abrasiv beschreibt in dem Zusammenhang das Abtragen von Belägen oder, wenn zu sehr, schlimmer, nämlich das Abtragen des Zahnschmelzes. Das sind vor allem diese Zahnpastas mit Whitening-Effekt.

    Ansonsten kann ich aus meiner Kindheit berichten: damals gab es kaum Kinderzahnpastas, und dieser scharfe Pfefferminzgeschmack hat mich eher dazu gebracht Zähne putzen zu vermeiden. Mit den bekannten Effekten. Für unsere Kleinen benutzen wir gerade eine von dm, die in der Ökotest gut abgeschnitten hat. Oder war’s sehr gut? Weiß nicht mehr. Unsere Zwei sind auch etwas jünger als deine Zwei.

    Disclaimer: bin kein Zahnarzt oder ZMF, nur ganz normaler Papa, der aufgrund der beruflichen Vergangenheit von Muttern (Rezeption) und 2 Schwestern (Zahnarzthelferinnen) eventuell etwas mehr mitgekriegt hat aus der zahnärztlichen Praxis als andere. Dass es immer beim Mittagessen sein musste ist eine andere Sache 🙁

    • Moin Martin,

      danke für deinen Kommentar. Ja, es geht hier bei uns einzig um den starken Pfefferminzgeschmack. Das kann ich schon ein wenig nachvollziehen, dass das nicht gerade so verleitet, zu putzen. Ich werde mal schauen, wie sich die mentholfreie Pasta (jetzt wollte ich schon Zigarette schreiben) macht. Die Menge Fluorid ist mit der bisherigen fast identisch, daher sollte es passen. Mal abwarten…

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