Alles was so kommt – 2018 mit Zwillingen

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Vorsätze oder lieber Ziele für 2018
Vorsätze oder lieber Ziele für 2018

Mit Vorsätzen habe ich das nicht so. Das Jahr ging dann plötzlich doch so schnell herum und als Zwillingseltern hat man ohnehin kaum Zeit, sich in Planungen und Vorsätze zu verstricken. Viel lieber, so liest und höre ich, soll ich es Ziele nennen. Das klingt weitaus positiver. Und ich kann mich nach ihnen strecken, um sie zu erreichen. Doch was wartet 2018 alles auf einen?

In den Tagen zwischen den Jahren, so hatte ich mir vorgenommen, fasse ich auf Papier die Pläne für 2018 zusammen. Doch die besinnliche und ruhige Zeit, wie sie so gerne heißt, war schneller vorbei, als gedacht. Komisch, nicht? Ich bin mir da auch überhaupt nicht sicher, ob dieses Warten auf die “ruhige” Zeit und “richtige Stunde”, um seine Gedanken überhaupt erst einmal sammeln zu können, überhaupt eintritt. Verharrt man darauf, dass dies kommen muss, kommt sie nicht. Man ärgert sich. Und ist mit sich unzufrieden. Etwas, was es ja eigentlich abzustellen gilt?!

Alles über den Haufen und Neustart?

Ich lese von “Bilanz ziehen”, “Vorgehen überdenken”. Alles klingt nach optimieren. Doch ein Familienleben kann man nicht optimieren. Wo, an welchen Stellen soll ich schrauben und drehen, dass alles flüssiger und besser läuft? Gesundheit und Ausgeglichenheit. Das klingt nach etwas, was ich mir für das jetzt angebrochene Jahr wünsche. Gesundheit für die Familie und Ausgeglichenheit. Persönlich. Ich bin mir sicher, dass dann auch die Ideen kommen, die man zwischen den Jahren händeringend gesucht hat.

#denkst18 am 29.9. in Nürnberg - Foto (c) FrauV photography
#denkst18 am 29.9. in Nürnberg – Foto (c) FrauV photography

Neben anderen Büchern lese ich derzeit Kapitel aus Tim Ferriss “Tools der Mentoren” (** Amazon). Wobei “Tools” wie etwas klingt, dass es anzuwenden gilt. Ja, es steckt ein wenig in den Interviews, die Tim Ferriss in dem Buch gesammelt hat. Um aufzuzeigen, welchen Tagesablauf oder welche Routine erfolgreiche Menschen tagein tagaus nutzen. Um ihre Gedanken zu ordnen. Um sich über Ziele und Vorhaben klar zu werden. Um sich selbst näher zu sein und zu spüren, was in einem brodelt.

Ich kann Apps nutzen, um zu meditieren. Ich kann hier und da etwas verändern und dann geht es Stück vor Stück voran. Und dann schaue ich nach 3,4 Monaten, ob die ersten Etappenziele, die ein Großes und Ganzes ergeben sollen, eingetreten sind. Es wird mehr Podcasts geben. Daher noch einmal der Aufruf an euch Zwillingsväter da draußen.

Die Wochen nach den Ferien werden hier eng auf eng getaktet sein. Viele Proben in der Schule stehen an und der Schulwechsel für die Zwilinge. Dabei war doch gerade erst Einschulung. Empfehlungen werden ausgesprochen, Bauchgefühle abgehorcht und sich ein Bild über die Möglichkeiten und Landschaften, die das Schulsystem bereithält, gemacht. Es wird gezockt werden. Alleine und mit den Kindern. Es wird über Mediennutzung diskutiert und geworkshopt werden… aber auch dazu an anderer Stelle mehr.

Eine Fokussierung auf Neues wird es geben, mehr dazu nach und nach hier und im Spätsommer steht die Neuauflage der #denkst in Nürnberg an. Darauf freue ich mich schon jetzt.

Wie ist es bei dir? Mit den Vorsätzen, Zielen, Vorhaben? Was treibt dich um. Zu welchen Gedanken bist du gekommen? Ich freue mich von dir zu lesen.

   

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2 KOMMENTARE

  1. Hallo Sven,
    Gesundheit und Ausgeglichenheit klingt super. Das sind auch die Bestellungen, die ich für 2018 im Universum aufgegeben habe.
    Richtige Vorsätze traue ich mich als Mama eines Kleinkinds sowie 6 Monate alten Babys nicht zu machen – zu unberechenbar ist der Alltag (vor allem mit Baby). Aber dir als Zwillingsvater brauche ich da wohl nichts zu erzählen ?.
    Auf ein gesundes und ausgeglichenes Jahr 2018 ?
    Gruß
    Elena

    • Liebe Elena
      danke für deinen Kommentar. Ja, ich kann das gut verstehen, dass man sich da zu Beginn gerne zurückhält. Aber trotzdem dran festhalten!!
      Herzliche Grüße und ein tolles, vor allem gesundes 2018!!
      Liebe Grüße
      Sven

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