Kleidung gegen Geld – Interview mit kirondo.de

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Das Team von kirondo - Foto (c) kirondo.de
Das Team von kirondo – Foto (c) kirondo.de

Auch abseits von den Interviews mit Zwillingseltern gibt es immer wieder interessante Themen, die sich für eine kleine Fragerunde anbieten. Heute stelle ich euch hier kirondo.de vor.

Wer seid ihr und was ist kirondo?

kirondo ist der erste Anbieter, der Eltern die Möglichkeit gibt die zu klein gewordene oder nicht genutzte Kleidung ihrer Kinder ganz ohne Aufwand und kinderleicht zu verkaufen.

Sarah und Julius arbeiten seit September an ihrer Idee und haben mittlerweile ein tolles Team von neun Leuten aus den verschiedensten Gebieten aufgebaut.

Wie kamt ihr auf die Idee?

Die Kinder von Sarah und Julius haben die beiden auf die Idee gebracht. Häufig bekamen sie Kleidungsstücke geschenkt, aus denen ihre Kinder schon schnell wieder rausgewachsen waren oder die gar nicht erst passte. Der Verkauf auf den gängigen Plattformen im Internet ist anschließend wirklich aufwendig. kirondo bietet eine Lösung für dieses Problem: Ohne viel Aufwand können Eltern Geld verdienen, indem sie den Kleiderschrank ihrer Kinder aufräumen. Zusätzlich kann man im kirondo Online Shop ab Ende Juli günstig hochwertige Kleidung mit bis zu 70% Rabatt einkaufen.

Wie läuft es ab?

Auf kirondo.de können Eltern gratis einen Versandbeutel bestellen. Zu Hause wird der Beutel mit Kleidung gefüllt und kostenlos an uns zurückgeschickt. Natürlich ist es auch möglich die kirondo Tüte direkt an der Haustür vom Postboten abholen zu lassen.

kirondo prüft, fotografiert und stellt die Waren dann in den Shop. Entsprechend der Bewertung erhalten Eltern – noch vor Verkauf – das Geld für ihre Kleidung, die sonst in Kellerkisten verschwinden würde.

Zurzeit kauft kirondo nur Kleidung an. Sobald der Shop qualitativ und quantitativ aufgefüllt ist, wird auch der Verkauf starten.

Wir groß ist euer Team?

Unser Team besteht im Moment aus neun Leuten. Dazu gehören die beiden Gründer Sarah und Julius, drei Co-Gründer und weitere fleißige Unterstützer und Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Logistik, IT, Marketing.

Wie finanziert ihr das alles?

Für kirondo konnten wir Team Europe als Unterstützer gewinnen. Zudem werden wir durch verschiedene Business Angel finanziert, die uns zusätzlich mit ihrem Wissen zur Seite stehen.

Was unterscheidet euch von anderen Anbietern?

Bei uns ist es einfach einfach. Der Kunde muss lediglich die Tüte packen und einen Termin mit dem Postboten vereinbaren, den Rest übernimmt kirondo. Dabei kommen auf unsere Kunden keine Kosten zu.

Welcher Zusatznutzen ist in Zukunft geplant?

In naher Zukunft werden wir natürlich erst mal unseren Online Markenshop launchen und anschließend weitere Projekte aufgreifen. Derzeit arbeiten wir daran Partner zu finden, um unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, ihre Auszahlung an gemeinnützige Projekte zu spenden. Gerne würden wir auch Kleidung, die absolut nicht unseren Qualitätsstandards entspricht, weiterverwerten. Insgesamt freuen wir uns auf die kommenden Herausforderungen und sehen optimistisch in die Zukunft.

Vielen Dank für das Interview. Wer das ausprobieren möchte, schaut auf der Seite von kirondo nach.

Foto: kirondo.de

 

 

2 KOMMENTARE

  1. […] Völlig anders läuft es bei kirondo.de. Hier geht es nur um Kinderkleidung. Eltern können sich dort kostenlos einen Beutel bestellen, ausrangierte gute Kinderkleidung einsenden und erhalten dann nach Prüfung einen Verkaufsbetrag überwiesen. Die Kleidung wird dann vom kirondo.de-Team für den Shop aufgearbeitet und dort weiterverkauft. Tolle Sache. Leider sind meine Kinder schon aus diesen Größen raus. Sehr interessant hierzu auch das Interview mit den Gründern von kirondo.de, das der mir aus Literaturkreisen bekannte Sven Trautwein geführt hat.  […]

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