Auf geht's - Foto: 0711concept / photocase.com
Auf geht’s – Foto: 0711concept / photocase.com

Für unsere Zwillinge ist es fast wie Weihnachten, so aufgeregt sind sie. In den letzten Wochen haben sie immer wieder gefragt “Was machen wir nachher?” … “Und dann?”. Derzeit sind die einen Großeltern zu Besuch und sie lassen es sich mit ihnen gutgehen: Zoo, S-Bahn-Fahren, Spielplatz, Spielplatz, Spielplatz – aber nächste Woche geht es richtig los.

Denn dann geht es für die beiden in den Kindergarten. Ein Jah lang konnten sie mit 8 anderen Kinder in einem Vorkindergarten zweimal die Woche drei Stunden ein wenig erfahren, wie es ist, mit anderen Spielzeug teilen zu müssen und auf die Erzieherin zu hören, doch ab kommende Woche wird es für sie noch ein ganz großes Stück aufregender. Und wir als Eltern sind es ohnehin auch. Denn es ist ja schonein weiterer Schritt in ihre Selbstständigkeit.

Ein wenig vorbereiten konnten wir sie auf die neue Umgebung. Bevor der Kindergarten Sommerferien machte, konnten sie 8-mal dort für je zwei Stunden schnuppern – kurzum: es hat ihnen gefallen. Kaum brachte ich sie hin, war ich abgemeldet. Andere Kinder, anderes Spielzeug etc.

Zudem brachte die Oma dieses Buch mit. Wie bei allen neuen Büchern, wollen sie es vorgelesen bekommen und erfragen vieles, was auf den Bildern zu sehen ist. Als wir parallel noch im zukünftigen Kindergarten schnupperten, haben sie vieles aus dem Buch mit ihm verglichen.

“Papa, die haben da ein großes Zelt” höre ich immer wieder von beiden und ganz wichtig ist auch die Waschmaschine, die sie in der Kinderküche haben. So etwas kennen sie ja nur in groß und dürfen zu Hause auch nicht daran spielen. Gut, dass es jetzt in den Kindergarten geht.

Aber auch für uns Eltern ist das Loslassen ein neuer Schritt. Unsere Jungs sind schon recht selbstständig bei vielen Dingen, die sie so anfangen. Aber trotzdem ist es ein Einschnitt, die Verantwortung für einige Stunden am Tag in andere Hände zu geben.

Die ersten drei Tage holen wir sie vor dem Mittagessen ab, danach sprechen wir einmal mit den Erzieherinnen – was für ein Wort, als würde man selbst nicht auch erziehen 😉 – und sehen dann, ob wir die Jungs auch bis zum Nachmittag dort ohne Probleme gut aufgehoben wissen. Die Möglichkeit zur Mittagsstunde besteht, aber wie ich unsere Jungs kenne, werden sie viel zu aufgeregt sein und alles entdecken wollen.

Fast wie Weihnachten.

Foto: 0711concept / photocase.com

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