Sieben Dinge über das Mutter-Sein von Zwillingen, die dir vorher niemand sagt – Kolumne am Freitag

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1) Du wirst nie wieder krank sein. Nicht, dass du keinen Schnupfen oder Husten hättest, du hast einfach keine Zeit mehr dich im Bett auszukurieren. Das Management schert sich nämlich kein bisschen, du du fit bist oder nicht. Die wollten trotzdem frische Windeln und warme Milch.

2) Du hast den ersten Abschnitt eines Medizin-Studiums in zwei Semestern gemacht. Mittlerweile bist du Expertin was Hüftschnupfen und Hand-Mund-Fuß-Krankheit angeht. Davon hattest du vorher noch  nie etwas gehört. Jetzt kann du im Kopf ausrechnen, welche Dosis Medikamente ein Kind je Körpergewicht braucht und hast eine Bonuskarte in der Apotheke. Dort grüßt man dich mittlerweile auch sehr freundlich mit Namen.

3) Deine Ekel-Grenze hat sich drastisch verschoben. Mittlerweile kennen 100 Menschen deine primären und sekundären Geschlechtsmerkmale. Du hattest auch schon Scheiße auf deinen Fingern kleben und wurdest angepinkelt oder angekotzt. Du ernährst dich hauptsächlich von Keksresten auf dem Boden. Was soll dich noch aus der Ruhe bringen?

4) Du bist gelassener geworden. Auch wenn zwei Kinder brüllen, telefonierst du noch seelenruhig – das bisschen Lärm ignorierst du. Es ist wie wenn du früher auf den Rockfestivals neben den Boxen gestanden bist – du hast dich daran gewöhnt.

5) Deine Wohnung ist nicht mehr schick. Früher hattest du sündhaft teure Riedel-Gläser, heute nimmst du die bunten Ikea-Plastikbecher. Auch gut.

6) Urlaub ist kein Urlaub mehr. Es ist ein Ortswechsel.

7) Du hast ein absolutes Gehör entwickelt. Du erkennst deine Zwillinge an der Nuance des Brüllens schon von weitem. Im Supermarkt, im Einkaufszentrum, beim Spazierengehen. Du kannst auch sehr gut einschätzen ob es gerade wichtig ist oder nicht.

Meine Kolumne "Die 7 untrüglichsten Zeichen, woran du merkst, 
dass du Vater von Zwillingen bist" hier bei Anneliese

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