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Von Bucket Listen und guten Vorsätzen

Gezielt ausmisten - drinnen und draußen - Foto (c) Antranias / pixabay.com

Gezielt ausmisten – drinnen und draußen – Foto (c) Antranias / pixabay.com

Überall liest man von Bucket Listen und guten Vorsätzen. Auch ich habe ein paar Punkte, die ich unbedingt umgesetzt haben möchte. Aber ob das immer so klappt, wie man sich vorstellt… Der Hauptpunkt auf meiner Liste, die ich angelegt habe, steht das Ausmisten. Der Keller ist so einigermaßen entrümpelt, aber immer wieder gibt es so die eine oder andere Ecke, die komischerweise Dinge anzieht, die man gar nicht benötigt. Die kennst du sicherlich auch. Vielleicht sollte man mal kontrolliertes Ausmisten probieren.

Gezieltes Ausmisten

Jetzt nach den Feiertagen ist unsere Papiertonne voll und auch der gelbe Sack kann sich nicht über Nichtnutzung beklagen. Denn der Verpackungsmüll nimmt immer mehr zu. Bei Büchern haben wir es immerhin geschafft, nicht nur eine große Menge in der Stadtbibliothek auszuleihen, sondern auch nach dem Motto: „Ein neues Buch = ein altes Buch verschenken“ zu verfahren. Hier hat es mich mit am meisten Überwindung gekostet, denn Bücher wegzugeben schmerzt mich immer sehr. Spielzeug kann man mittlerweile bie verschiedensten Anbietern leihen, das entschlackt den Haushalt und Geldbeutel zusätzlich.

Auch der Garten ist bald dran

Kurz vor der Geburt unserer Zwillinge suchten wir nach neuen vier Wänden. Wir liebten unsere Altbauwohnung, aber mit 2,5 Zimmern im vierten Stock ohne Aufzug wäre es etwas schwer geworden. Schließlich ist man nicht immer zu zweit, um den Nachwuchs bequemer von unten nach oben und oben nach unten zu tragen. Die Zwillingskarre hätte zudem auch nur bedingt Freude gemacht.

Und wir suchten nach etwas mit einem Garten. Auch wenn der grüne Daumen nicht soooo ausgeprägt ist, kann man doch das eine oder andere zaubern. Aber auch hier ist meine To-Do-Liste für dieses Jahr ein wenig angewachsen, da es auch hier um das Ausdünnen und somit das Ausmisten geht. Mit Grünabfällen tut sich die Gemeinde etwas schwer. Immerhin gibt es ein paar Sammelpunkte, aber ein Container für Gartenabfälle auf Abruf wäre etwas, das ich mir sehr wünsche. Das Hin- und Hergefahren zwischen Wertstoffhof, bis alles dort is, nervt schon gewaltig. Dabei ist es gar nicht der Rasenschnitt der anfällt, sondern eher das Zurückgeschnittene von Hecke, Sträuchern und Bäumen, das bald wieder anfallen wird. Die frühlingshaften Temperaturen lassen es doch schon wieder in den Fingern jucken…

Kinder mithelfen lassen

Gerade im Garten haben die Kinder ihren Spaß, mitzuhelfen. Seitdem wir da die richtigen Gartengeräte besorgt haben, reißen sie sich ums Blätterharken oder beim Lochbuddeln für neue Pflanzen. Beim Ausmisten im Kinderzimmer – nun ja, da ist es so eine andere Sache. Manches sollte man entsorgen, wenn der Nachwuchs nicht mit dabei ist. Ansonsten passiert es, dass alles für „ich möchte es behalten“ gilt und nichts bewegt sich. Motivierend kann ein Flohmarkt sein, bei dem die Kinder ihre gut erhaltenen Dinge verkaufen. Der Anreiz, etwas Taschengeld hinzuzuverdienen versetzt manchmal Motivationsberge. Dann verschwindet auch der Grund, dass man es noch mal brauchen könnte.

Alles in allem kann Ausmisten anstrengend und gerade mit Kindern zeitraubend sein. Aber danach freut man sich doppelt über das Ergebnis.

Welche Vorsätze hast du für dieses Jahr gefasst, hast du eine Bucket List und konntest du bereits was umsetzen? Was meinst du, ist deine härteste Herausforderung in diesem Jahr??

 

Foto: Antranias / pixabay.com

 

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