Zeugnistag in Bayern und warum wir den Euro nicht mit den Noten verknüpfen

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Ein Buch zum Zeugnis vor den Sommerferien - Foto (c) hzv_westfalen_de
Ein Buch zum Zeugnis vor den Sommerferien - Foto (c) hzv_westfalen_de

Endlich Sommerferien

Jetzt ist er da, der ersehnte letzte Schultag. Auch wenn in den letzten gefühlt zwei Wochen vor den Ferien nicht mehr viel ging, wurden sie heiß erwartet. Die Sommerferien. Vieles hatte sich schon zum Übertrittszeugnis geklärt. Die Anspannung wurde etwas weniger. Nach den Sommerferien gehen unsere Zwillinge schulisch getrennte Wege. Nicht immer ist eine gemeinsame Klasse das Beste für Zwillinge. Für den besten Ferientag, den letzten Schultag, vor den großen Ferien, hat sich bei uns eine kleine Tradition eingebürgert.

Unabhängig von den Zeugnisnoten – denn es sind Noten und sagen nichts über die inneren Stärken des Kindes aus – gibt es eine kleine Ferienlektüre und einen „Ferientaler“ Zum-auf-den-Kopf-hauen.

Ein Buch als Geschenk

Uns war es wichtig, den Kindern die Freude am Buch und am Lesen zu vermitteln. Ein wenig vorbelastet durch mich, gehört ein Buch zum Sommerferien-Auftakt. Da unsere Zwillinge auch total verschiedene Lesetypen sind, griffen wir auch dieses Mal zu zwei sehr gegensätzlichen Büchern:

Kirsten Boie - Ein Sommer in Sommerby
Kirsten Boie – Ein Sommer in Sommerby

Die Bücher von Kirsten Boie gibt es schon in einigen Ausführungen bei uns in den Kinderzimmern. So griff ich als Nordlicht im Exil gleich zu „Ein Sommer in Sommerby“ (Amazon). Allein der Titel weckte Erinnerungen. Nicht nur an unseren letzten Sommerurlaub in Schweden. Es erinnert auch an meine alte Heimat im Norden und lässt die Vorfreude auf die Auszeit auf Eiderstedt noch größer werden.

Woodwalkers - Carags Verwandlung
Woodwalkers – Carags Verwandlung

Das zweite Buch ist von Katja Brandis „Woodwalkers – Carags Verwandlung“ (Amazon). Hier bin ich gespannt, wie der Reihenauftakt gefällt und im Vergleich zu den bisher gelesenen Titeln mithalten kann. Die erste Reaktion war aber ein immerhin vielversprechendes „Fängt gut an.“ Mehr braucht es ja gar nicht.

Geld ohne Bezug zu den Noten

Die Kinder haben immens viel geleistet in den vier Jahren Grundschule. Selbst in den Schlussworten der Klassenlehrerin heißt es nicht umsonst „Grundschulabitur“. Ziemlich bezeichnend. Umso wichtiger, dass der Ferientaler in keinem Zusammenhang mit den erzielten Noten stehen soll. Sie sind schließlich eine Momentaufnahme in einer Prüfungssituation, mit der jeder anders umgeht. So wie jeder Schüler ein anderer Lerntyp ist. Daher heißt es bei uns auch nicht „Notengroschen“ oder „Zeugnisgeld“, sondern wird mit dem Wort „Ferien“ verknüpft. Mit dem Moment, an dem der Druck vor der Schule abfällt, das plötzliche „Was mach ich jetzt“ einsetzt. Die Zeit für Müßiggang und eigene Gedanken. Überlegungen. Abhängen. Nichtstun.

Als in im Grundschulalter war, gab es von meinen Eltern und ab und an von den Nachbarn zu den Sommerferien auch etwas Geld. Zwar hieß es hier „Fürs Zeugnis“, war aber auch nicht mit den Noten verknüpft.

Am letzten Schultag sind wir abends noch eine Ferienpizza essen gegangen. Wie haltet ihr das mit Geld für Noten oder das Zeugnis? Macht ihr etwas Besonderes vor den Sommerferien?

 

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Header-Foto (c) hzv_westfalen_de

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