Die guten Vorsätze und was davon bleibt

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Oh, das Jahresende naht, noch schnell gute Vorsätze formulieren und dann am 1.1. merken, dass man sie eigentlich gut über Bord hätte werfen können. Die Zeit hätte man sinnvoller nutzen können. Also, lassen wir es lieber mit den guten Vorsätzen, oder?


Man könnte immer gleich das Leergut wegbringen und nicht darauf warten, dass es die Eltern machen, wenn sie auf Besuch sind; dann wäre da noch das Entrümpeln des Kellers – wer braucht noch eine Zwillingskarre, mehr Bewegung, mehr Sport, mehr Zeit. Einfach, mehr Zeit.

Maximilian findet es schade, dass sich manche Blogprojekte nicht umsetzen lassen, auch wenn die Ideen noch so gut sind. Kommt mir auch bekannt vor. Aber seinem Wunsch, eine Fotogalerien mit denen abzubilden, die sich über die Feiertage abgemüht haben, Lego- oder Playmobilwelten zu erschaffen, sollte doch umsetzbar sein. Ich werde ihm mal Bilder zukommen lassen.

Zwillingssohnemann 2 wünschte sich von Playmobil die Turnhalle. Ist vielleicht dem Turnen im Kindergarten geschuldet. Jedenfalls wunderte ich mich – und tue es immer noch – dass die einzelnen Wandelemente der Playmobil-Turnhalle erst einmal mit kleinen “Ankersteinchen” versehen werden durften, damit alles schön zusammenhält. Man hätte die Seitenwand auch in einem Guss produzieren können, wie es bei der Fähre der Fall ist. Aber das wäre wohl langweilig gewesen.

So war das Monstrum von Gefährt für Zwillingssohnemann 1 in sehr schneller Zeit zusammengesetzt. Ich weiß aber nicht, welche Grundmaße die Badewannen bei den Spielzeugentwicklern haben. Bei uns wird es mit Kind und Fähre ziemlich eng. Möchte man sie dann auch noch etwas fahren lassen, muss das Kind aus dem Badewasser klettern.  Da herrscht noch Optimierungsbedarf.

Lego war auch ein großer Renner zu Weihnachten. Nach den Duplo-Steinen sind wir jetzt bei den kleineren Steinchen angekommen und man merkt als Eltern schnell seine Grobmotorik. Das ging früher irgendwie besser. Und irgendwie hielt früher auch alles besser, oder etwa nicht?

Und da wären wir wieder bei den Vorsätzen, die man nicht aufstellen wollte: Aufräumen, Ordnung,… dann wäre auch mehr Zeit da. Zeit, sich Gedanken über Vorsätze zu machen, die morgen schon von gestern sind.

In diesem Sinne, guten Rutsch!

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