Das sind Berge

Über Windeln und unser Tonnenproblem brauche ich mich glaub ich hier nicht mehr äußern. Und auch nicht darüber, dass der Twister dochnicht der große Wurf war.

Kürzlich flatterte bei uns das aktuelle “Eltern”-Heft in den Briefkasten und ein kurzer, aber trotzdem lesenswerter Artikel über eine Drillingsfamilie, hatte es mir angetan.

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Überschätzte Artikel/Anschaffungen

Jetzt im November kommt man ins Grübeln. Die Tage werden dunkler, man hat Zeit nachzudenken. Zeit, nachzudenken über die leuchtende Vorweihnachtszeit, die am kommenden Wochenende mit dem 1. Advent schon eingeläutet wird und wir mal sehen wollen, dass wir am Wochenende ein paar Plätzchen mit den Jungs ausstechen. Nachdenken aber auch über überbewertete Babyartikel. Es gibt ja Unmengen von Artikeln, die man als sinnvoll erachtet, kauft oder sich schenken lässt und dann feststellt, naja, braucht man doch nicht. Ich habe mal einige zusammengetragen.

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Oktopus

Wir haben in der Evolution nur zwei Arme und Hände geschenkt bekommen. Die sind bei den
kleinen Erdenbewohnern ab sofort bei den Mahlzeiten mit eigenen Löffeln besetzt. Meistens parkt noch einer im Mund, so dass man mit dem Essenslöffel beim Füttern ein größeres Problem hat. Acht Arme wie bei einem Oktopus wären wohl auch nicht die Lösung, bräuchte man dann noch mehr Löffel. Aber als Eltern hätte man gerne so viele. Dann hat man beim Windelnwechseln endlich genug Hände.

Ein paar Tipps

Ein paar erste Tipps möchten wir anderen Zwillingseltern (und natürlich auch allen anderen mit einem, drei, vier oder mehr Kindern) mit auf den Weg geben, die wir in den Ratgebern, die wir doch ein wenig vor der Geburt gelesen haben, nicht gefunden haben:

  • Erfragen Sie rechtzeitig die Lieferzeit für die Kinderzimmermöbel
  • Testen Sie gerade Zwillingskinderwagen auf Wendekreis, Handhabung und Breite
  • Lassen Sie sich Windeln schenken (gerade bei Zwillingen verbrauchen Sie diese in riesigen Mengen – und viele Drogerie- oder Supermärkte haben nur einen kleinen Bestand der Neugeborenen-Windeln im Regal)
  • Nehmen Sie soviel Hilfe von Familie oder Freunden an, wie möglich (gerade in den ersten Wochen fühlt man sich mit den einfachsten Dingen oft überfordert)
  • Versuchen Sie auch tagsüber soviel Schlaf wie möglich zu tanken

Tonne

So, jetzt langsam haben wir mit unseren beiden Rackern ein kleines Tonnen-Problem. Die wahnsinnige Windelflut lässt uns bald kapitulieren. Wie gut, dass wir kürzlich in einem Baby-Markt ein Sonderangebot für den Windeltwister wahrgenommen haben. Tolle Sache. Die benutzten Windeln werden durch den Twister gedreht und daher ein wenig nasenfreundlicher verpackt. Riecht dann alles nicht so. Der Geruch ist derzeit eh noch nicht das Thema, denn Muttermilch und die zugefütterte Pre-Nahrung sind nicht so schlimm wie das, was am Ende eines verdauten Gläschens herauskommt.