Liest man derzeit bei einigen Blogs quer, quälen sich viele mit den Fragen, wie sie ihre Bücher oder die der Kinder sortieren sollen, wenn diese noch zu klein sind, um es selbst zu machen. Ich selbst hatte mal an eine Farbsortierung gedacht. Es aber dann doch schnell wieder verworfen.
Mittlerweile ist es bei uns ein geordnetes Chaos, die Grundsortierung ein wenig wie bei Nessy – nach Genre. Innerhalb der Genres hatte ich mal eine Gewichtung nach “spannend”, “nicht so spannend”, “naja”, “das soll ein Buch sein?” angestrebt, es aber mit der Geburt unserer Zwillinge gelassen – alleine schon aus Zeitgründen.
Ich habe mir von Beginn meines Lesealters die Buchrücken eingeprägt und danch gescannt und meistens auch gefunden. Daher tue ich mich erfahrungsgemäß bei Büchern aus dem Diogenes Verlag schwer. Da muss ich etwas länger den Kopf schief halten und den Titel lesen. Aber auch das bekommt man hin.
Bei Maximilian & Söhne ist es so, dass die Söhne wohl nach “mit Gespenster – und ohne” sortieren. Eine gute Idee.
Unsere fangen an, ihre Bilderbücher auch ein wenig zu sortieren. Eine Grundrichtung mit großen und kleineren Formaten hatten wir mal vorgegeben. Bei jedem neuen Buch wird derzeit gefragt “is da (ge)spenst d(r)in?” – wenn nicht, kommt es auf den einen, ansonsten auf den anderen Stapel.
So einfach kann es sein. Ansonsten gibt es schöne Arten, die Bücher in Regalen zu präsentieren. Das ist dann eher ein Hingucker als die Bücher im Einzelnen, oder?
Und was macht man, wenn man nur noch einen e-book-Reader hat? Den stellt man dann einzeln in ein Regal, strahlt ihn an und die Besucher dürfen sich dann durchklicken, was man alles drauf hat.
Früher am der Satz – “wow, die hast du alle gelesen?” – heute höchstens – “wow, die hast du alle runtergeladen?” – aber klar. Und auch bezahlt.
Und wie sortiert ihr so?
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